Isabel Peralta beantwortet Leserfragen

Auf ihrem neuen Instagram-Account hat Isabel Peralta gestern Fragen beantwortet, die von Lesern eingesandt wurden.

F: Glaubst du, wir sollten eine bewaffnete Bewegung ins Leben rufen?

A: Wenn gilt: „qui tacet consentire videtur“ –, dann werde ich schweigen.

F: Wärst du Monarchistin, wenn wir einen König wie Luis Alfonso de Borbón hätten? Oder Antimonarchistin?
[Anmerkung der Redaktion: Louis Alphonse de Bourbon, Herzog von Anjou, ist der Thronprätendent des Hauses Bourbon für den französischen Thron. Er ist für seine konservativen politischen Ansichten sowie für seine Verbindungen zur spanischen Partei Vox, die dem „rechten“ Spektrum zuzuordnen ist, bekannt.]

A: Ich glaube, dass die Monarchie der Motor der großen Unternehmungen war, die von Spanien ausgingen. Ich glaube, dass die Krone Karls I. so eindrucksvoll strahlte wie die Sonne. Ich glaube, dass die Monarchie das Vaterland zu den höchsten Gipfeln der Geschichte geführt hat. Doch ich glaube auch, dass die Monarchie heute nur noch ein Überbleibsel ist. Sie ist vergangen – so leise, wie Blätter im Herbst zu Boden fallen. Ohne Aufsehen, ohne dass auch nur jemand bereit wäre, sie zu verteidigen. Denn der Motor der Geschichte muss seine Energie ständig erneuern, doch die Monarchie ist unfruchtbar geworden. Spanien braucht heute keine veralteten Institutionen. Es braucht einen Anführer.

F: Was denken Sie über die ästhetische Armut des Nationalsozialismus im heutigen Spanien?

A: Ich stimme Nietzsche voll und ganz zu, wenn er feststellte, dass das Hässliche nicht griechisch sein könne. Ich glaube, dass unser Streben letztlich auf die Schaffung eines Staates höchster Kultur abzielt, der auf den Säulen von Tugendhaftigkeit und Exzellenz ruht. Unordnung und Roheit sind lediglich Symptome einer dekadenten Gesellschaft, eines Volkes, das am Rande des Zerfalls steht. Leider beobachten wir dies immer wieder in unseren eigenen Reihen. Nicht etwa, weil der Nationalsozialismus die Maßstäbe und die aristokratische Ausrichtung, die seinen Prinzipien zugrunde liegen, verloren hätte, sondern weil diejenigen, die sich als Nationalsozialisten bezeichnen, in Wahrheit das Produkt ständiger anti-nationalsozialistischer Propaganda sind – und somit ihrem Wesen nach unserer Weltanschauung entgegenstehen.

F: Bist du glücklich?

A: Offensichtlich bin ich nicht glücklich, doch: Was ist edlerer im Gemüt? Die Pfeil und Schauder des wütenden Geschicks erdulden, oder, sich waffnend gegen eine See von Plagen, durch Widerstand sie enden?
Europa stirbt. Das edelste Blut, die brillantesten Geister – sie verrotten heute in der Sonne wie ein Leichnam. Vielen Menschen genügen ein guter Beruf, eine schöne Familie und ein Kurztrip an den verlängerten Wochenenden. Uns reicht das nicht. Ich möchte eine Welt ohne Europa nicht überleben.
Der hedonistische Diskurs, der das Glück als höchstes Lebensziel predigt, kann die Geister derer nicht erreichen, die für die Ehre leben. Glück ist völlig nebensächlich, ein bloßer Umstand; und sollte es um den Preis des Verzichts auf die Ehre erkauft werden, so erscheint es mir als das widerwärtigste aller Gefühle.
Per ardua ad astra!

F: Welche Bücher empfehlen Sie zur Lektüre?

A: Der internationale Jude (Henry Ford)
Der Kaufmann von Venedig (Shakespeare)
Gott und Volk (1941 als weltanschauliches Handbuch für deutsche Soldaten herausgegeben; spanische Übersetzung: Dios y Raza)
Manifest zur Brechung der Zinsknechtschaft des Geldes (Gottfried Feder)
Der Mythus des 20. Jahrhunderts (Alfred Rosenberg)
Ilias (Homer)
Der Antichrist (Nietzsche)
Aristoteles: Parva naturalia („Kleine naturwissenschaftliche Schriften“)
Sparta und seine Gesetze (Eduardo Velasco)
Geschichte der Zentralbanken und der Versklavung der Menschheit (Stephen Mitford Goodson)
El orden del ser (eine Anthologie des philosophischen Denkens des heiligen Thomas von Aquin, 2003 auf Spanisch erschienen)

F: Warum richtet sich so viel Hass gegen arme Ausländer, aber nicht gegen wohlhabende? Nur eine einfache Frage.

A: Wir handeln nicht aus Hass. Eine Rasse zu hassen, ist töricht, da dies der Vielfalt des Naturgesetzes zuwiderläuft. Die Ablehnung einer Invasion und der Verdrängung unserer Identität ist nichts anderes als Liebe zu unserer Heimat und unserer Identität. Einwanderung aus ärmeren Verhältnissen führt naturgemäß zu offensichtlicheren, eher oberflächlichen Problemen – etwa zur Überlastung öffentlicher Dienste, zur Abhängigkeit von Sozialleistungen, zum Verfall der Stadtviertel, in denen sich die Betreffenden niederlassen, oder in manchen Fällen zu einem Anstieg der Kriminalität. Dies löst eine weitaus stärkere Ablehnung aus als bei Einwanderern, die über finanzielle Mittel verfügen, sich geordnet niederlassen und zur Deckung der öffentlichen Ausgaben beitragen, anstatt diese zu belasten. Dennoch ist Einwanderung nur dann positiv zu bewerten, wenn sie zeitlich begrenzt ist und auf beruflichen Gründen beruht – also wenn die Einwanderer mit einem Arbeitsvisum kommen, das ihnen lediglich jene Rechte und Pflichten einräumt, die untrennbar mit der Würde der Arbeit verbunden sind.

F: Welches ist Ihr Lieblingsgemälde?
A: „Der Schwur der Horatier“ von Jacques-Louis David – ein Werk, das den Geist des Gemeinwohls über das Individuum und das Vaterland über das eigene Leben stellt.
Dieses Werk schildert die Tragödie, die die beiden vornehmsten Familien Roms und Alba Longas ereilte, als beide Städte beschlossen, Krieg und systematisches Blutvergießen durch einen Kampf auf Leben und Tod zwischen den drei Horatiern und den drei Curiatiern zu vermeiden – Männer, die durch enge zivile Bande miteinander verbunden waren. Dennoch verstanden es beide Geschlechter, ihre Eigeninteressen zurückzustellen und sich dem Kampf zu widmen, in dem es um die Vorherrschaft des eigenen Blutes ging.

F: Was wäre Ihre erste Maßnahme, wenn Sie Spanien mit einer soliden absoluten Mehrheit regieren würden?

A: Ich würde die Armee im Rahmen eines zweiphasigen Strukturplans stärken: Zunächst durch den Ankauf bereits verfügbarer Systeme. Zweitens durch die Gründung öffentlicher oder staatlich beteiligter Unternehmen zur Herstellung von Drohnen, Sensoren, Munition usw. Ich würde in technologische Entwicklung und Qualifizierung investieren und zudem die aktuellen Reihen von politischen und parasitären Elementen säubern.

  • Ich würde das Parlament auflösen und korrupte Politiker sowie Verräter an den Interessen des Vaterlandes vor Gericht stellen.
  • Ich würde Gesetze erlassen, die wucherische Praktiken mit den im Strafgesetzbuch vorgesehenen Höchststrafen belegen. Ich würde privaten Banken untersagen, Kredite mit Zinssätzen zu vergeben, die über den Inflationsausgleich hinausgehen. Parallel dazu würde ich eine nationale Bank mit Kredit- und Hypothekenbefugnissen gründen.
  • Ich würde öffentliche Bauunternehmen gründen und den Staat zu einem Akteur in der Bauwirtschaft machen. Ich würde private Unternehmen finanzieren und den Bausektor steuerlich begünstigen. Als Bauherr für bis zu 60 % der Bauvorhaben würde ich Grundstücke und Immobilien, die sich im Besitz von Investmentfonds befinden, enteignen und Bauprojekte, die begonnen, aber seit mehr als 10 Jahren stillgelegt wurden, wieder in staatliche Hand überführen.
  • Ich würde die Staatsverschuldung schrittweise abbauen.
  • Ich würde einen generationenübergreifenden Remigrationsplan umsetzen und die Grenzen vollständig schließen.
  • Ich würde in die spanischen öffentlichen Universitäten investieren, um sie an die weltweite Spitze in Wissenschaft, Technik und Kunst zu führen.

(Aber man würde mir den Krieg erklären und mich anschließend für einen gewaltigen Völkermord verantwortlich machen.)